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Die Regenbogenbrücke
Diesseits des Himmels beginnt eine Brücke,
die Regenbogenbrücke genannt wird.
Wenn ein Tier stirbt,
das ganz besonders eng
mit einem Menschen im Diesseits verbunden
war,
dann betritt es diese in allen Farben
leuchtende Regenbogenbrücke
und findet im Jenseits ein Paradies;
Wiesen, Hügel, Täler-
für jeden unserer geliebten Freunde
findet sich die richtige Umgebung.
Sie laufen und spielen miteinander ganz
unbeschwert.
Alle Tiere die alt oder krank die Erde
verließen,
bekommen Ihre Jugend und Gesundheit zurück,
so wie wir sie in Erinnerung in unserem
Herzen bewahrt haben.
Die Tiere sind glücklich- mit Ausnahme einer
Kleinigkeit:
Jeder von ihnen vermisst jemanden- einen
Menschen,
den er zurücklassen musste.
Und so spielen sie Tag für Tag-
bis plötzlich einer von ihnen innehält
und den Blick in die Ferne richtet.
Seine Augen werden wachsam, der Körper
beginnt zu beben.
Er rennt übers Gras wird schneller und
schneller.
Er hat dich entdeckt und wenn ihr euch
trefft,
feiert ihr ein Wiedersehen und wisst,
dass nichts mehr euch trennen kann.
Du streichelst das geliebte Köpfchen,
schaust tief in diese Augen,
die so lange von deinem Leben getrennt
aber nie aus dem Herzen verschwunden waren.
Und dann überquert ihr
GEMEINSAM
die Regenbogenbrücke.
In Gedenken
an:
Maja -
gestorben 2004
Sie war Willi's Frau


Sunny -
gestorben 2005 und

Susi -
gestorben 2005

Beide sind in der Gluthitze 2005
verstorben, obwohl der Stall im Schatten stand.
Wir denken immer noch an Euch und
selbst nach so langer Zeit kommen mir noch die Tränen, wenn ich die Bilder
ansehe.
 

In Gedenken an Filou, unser Zwerghase.
Gestorben vom 18. auf den 19.09.2007.
Er lag morgens einfach tot im Stall.
Er war so verliebt in Kiki - unser Meerschweinchen. Es gab so manche lustige
Situation. Wie er z.B. versuchte mit Kiki Nachwuchs zu zeugen.
Wenn er - bei aller Liebe zu Kiki - immer die besten Blätter und Häppchen
ergattern wollte.................

Warum Filou??? Er war doch erst 3
Jahre alt.
Filou, alles Liebe und ein schönes Weiterleben am Ende der Regenbogenbrücke.
Und nun müssen wir auch noch Kiki hier
einen Platz einräumen.
Kiki war 2006 schon einmal sehr krank und brauchte alle
verfügbaren Daumen, die gedrückt werden konnten, um wieder gesund zu werden.
Das Daumendrücken hatte gewirkt und die Tierärzte Dr. Hofmann und Frau Grunert aus St. Augustin haben
ein wahres Wunder vollbracht. Ganz gesund wurde sie aber nicht mehr.
Aus der Krankheit resultierte eine Kieferfehlstellung und die Wunde in der
Backe ist auch nie zugeheilt.
Seit Dezember 2007 ging es ihr leider wieder schlechter. Sie wurde im Dezember
und im Februar nochmals von Frau Grunert operiert. Frau
Grunert hat sich rührend um Kiki gekümmert und sie meinte: "Es ist richtiges Kämpferschwein."
An dieser Stelle ganz, ganz lieben Dank an Dr. Hofmann, Frau Grunert und an ihre
Mitarbeiterinnen, die sich so viel Mühe geben !!!!
Und die vor allem mit Trost nicht sparen.
Aber unsere liebe Kiki hat es nicht geschafft. Am 02.03.2008 hat ihr tapferes
Herzchen aufgehört zu schlagen. Nun ist sie wieder mit Filou vereint. Wir haben
sie neben Filou im Garten beerdigt.
Lebe wohl liebe Kiki!

Unsere Trixi konnte den Tod von Kiki nicht verwinden und ist ihr am 19.03.2008
gefolgt. Sie ist ganz plötzlich gestorben. Morgens war ich noch am Stall und sie
saß ruhig im Häuschen. Aber sie quiekte wenigstens.
Mittags war sie plötzlich ganz apathisch und ich fuhr mit ihr schnell zu Dr.
Hofmann, der auch extra aus der Mittagspause kam. Aber sie hat es nicht mehr
geschafft.
Rico - unser Besucher aus Spanien. Er ist am Dienstag, den 12. Mai 2009 von der
Welt gegangen. Er war sehr krank.
Dolly, Ricos Freundin starb im Sommer 2010.
Unsere liebe Wuschel starb im September 2010. Sie lag eines morgens einfach tot
im Käfig.
Ohne vorher krank gewesen zu sein. Ich nehme an, sie wurde von einer Ratte
gebissen, die sich in das
Gewächshaus geschlichen hat, in dem der Meerschweinchenkäfig steht.
Alle Tiere haben einen großen Platz in meinem Herzen und ich werde sie nie
vergessen.
Irgendwann sehen wir uns alle wieder.

Beim Aufgang der
Sonne,
und bei ihrem Untergang,
erinnern wir uns an sie.
Beim Wehen des
Windes,
und in der Kälte des Winters,
erinnern wir uns an sie.
Beim Öffnen der
Knospen,
und in der Wärme des Sommers,
erinnern wir uns an sie.
Beim Rauschen der
Blätter,
und in der Schönheit des Herbstes,
erinnern wir uns an sie.
Zu Beginn des
Jahres,
und wenn es zu Ende geht,
erinnern wir uns an sie.
Wenn wir müde sind,
und wenn wir Kraft brauchen,
erinnern wir uns an sie.
Wenn wir verloren
sind,
und krank in unserem Herzen,
erinnern wir uns an sie.
Wenn wir Freuden
erleben,
die wir so gern teilen würden,
erinnern wir uns an sie.
So lange wir leben
werden sie auch leben,
denn sie sind nun ein Teil von uns, wenn wir uns an sie erinnern.

Aus "Tore des Gebets",
reformiertes jüdisches Gebetsbuch
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